Alle Beiträge von Brigitte Huggel

04 Okt 2017

Die grosse Besucherzahl hat uns bewogen, mit dem zuständigen Amt eine mögliche Verlängerung über den 1. Oktober hinaus zu diskutieren. Das AWEL zeigte sich kulant und stimmte zu, die Kunstwerke über die kommenden Herbstferien zu belassen. Nun hoffen wir auf schöne Herbsttage, um unsere Ausstellung nochmals im besten Licht präsentieren zu können. Hier finden Sie den entsprechenden Artikel aus der Andelfinger Zeitung.
„Abgeräumt“ wird neu in der Woche nach dem 22. Oktober.

09 Aug 2017

Der Sturm mit Hagel und Regen in der Nacht vom 1. auf den 2. August hat auch die naTHURart „durchgeschüttelt“. Einigen Kunstwerken konnten die Naturgewalten nichts anhaben, während Installationen an exponierten Stellen eher in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Andelfinger Zeitung hat die Ausstellung nach dem Sturm besucht. Den Artikel dazu finden Sie hier.

07 Aug 2017

Ein Besucher der naTHURart hat uns diese Worte zukommen lassen. Ein herzliches Dankeschön dem Verfasser. Wir hoffen sehr, dass wir mit unserer Ausstellung viele Leute in diesem Sinne inspirieren können.

„Genau heute vor einer Woche besuchten wir die Ausstellung naTHURart (ein wunderbares Wortspiel) in Andelfingen. Am Samstagmorgen – bevor die grosse Hitze sich ausbreitete – machten wir uns auf den Weg. Auf die Ausstellung aufmerksam wurden wir durch Zeitungsartikel und Hinweise von Bekannten. Um mir wegen des SBB Tickets einen Überblick über die genaue Lage der einzelnen Objekte  zu verschaffen, schaute ich mir vor der Abfahrt die Homepage an. Ich war erstaunt, wie professionell die ganze Ausstellung dokumentiert und organisiert ist. Dann an der Thur angekommen stand am Anfang der Ausstellung eine Infotafel mit Flyers mit Kurzinfos der einzelnen Objekte. So konnten wir uns jeweils vor der Begegnung mit einem Werk kurz durch Bild, Text und KünstlerIn inspirieren lassen. Als erstes  begrüsste uns die Skulpturengruppe von Leander Locher „hoffnungsvolle Begegnung“. Sofort waren wir von der magischen Wirkung eingenommen. Kari Joller, der das zweite Werk schuf, inspirierte mich einst für eine Installation, die ich für meine Schwester zu ihrem 60. Geburtstag schuf.

Faszinierend wie alles aus den Materialien aus der unmittelbaren Gegend mit dem einzigen Hilfsmittel von Hanfschnüren geschaffen wurde. So verschieden die einzelnen Objekte sind, so haben sie doch den gemeinsamen Ursprung in der Natur. Auf dem Rundgang kamen wir mit anderen Besuchern in Kontakt und tauschten uns über die Werke aus. Ein kleiner Junge sagte stolz zu uns: „Das habe ich gemacht!“ Er steckte zwei Federn in je ein Blatt. Die Ausstellung inspirierte ihn, selbst mit Naturmaterialien aktiv zu werden. Dies ganz in eurem Sinne, da ihr Schulklassen eingeladen habt, selbst Installationen zu kreieren und sie durchaus gleichberechtigt in die Ausstellung zu integrieren. Reich beschenkt wanderten wir auf der anderen Thurseite zurück nach Andelfingen. Wir genossen aus Distanz nochmals die Werke, die direkt an der Thur geschaffen wurden. Ihre Wirkung über den Fluss war anderes. Sie verschwanden fast im übermächtigen Kosmos der Natur, ihrem Ursprung.
Zuhause vertiefte ich mich nochmals in der Homepage der Ausstellung. Da entdeckte ich dein Konterfei. Welche Überraschung, welche Fähigkeiten! Ich gratuliere dir und deinem Team zu dieser kulturellen, engagierten, umsichtigen, einladenden und professionellen Leistung.“
31 Mai 2017

Noch 5 Wochen bleiben bis zum Startschuss. Am 3. Juli treffen sich alle Künstler am Thurufer, um ihre „Werkstatt“ auszuwählen. Und dann geht’s richtig los. Von Montag bis Freitag wird dann gehämmert, gesägt, nach Moos und Flechten gesucht, zurechtgebogen, befestigt, geschmückt – ein Spektakel auf 19 verschiedenen Plätzen. Kommen Sie vorbei und schauen Sie den Künstlerinnen, Künstlern, Schülern und Kindergärtnern bei ihrem kreativen Tun zu.

08 Mai 2017

Einige unserer Landart-Künstler nehmen einen langen Weg auf sich, um sich an der naTHURart 2017 zu präsentieren. Aus dem Wallis, der Romandie und sogar aus Italien reisen die Künstlerinnen und Künstler an.

Viele Familien in unserer Region haben sich spontan als „Schlummereltern“ zur Verfügung gestellt. Dafür schon mal ein ganz grosses Dankeschön! Aber – wir sind immer noch auf der Suche nach drei Schlafplätzen.

Haben Sie Raum, Zeit und Lust, eine Künstlerin oder einen Künstler für die Woche vom 3. bis 7. Juli bei sich aufzunehmen? Telefon oder E-mail an uns genügt. Wir freuen uns.

05 Mai 2017

Eine Landart-Ausstellung kostet Geld – viel Geld. Da die Kunstwerke Wind und Wetter (und Wasser) ausgesetzt sind, lassen sie sich nicht verkaufen. Das heisst, die Kunstschaffenden müssen für ihre Arbeit entlöhnt werden.

Nachdem einige wenige der angeschriebenen Stiftungen einen Beitrag zugesagt hatten war klar, dass andere Wege der Mittelbeschaffung gesucht werden müssen. Das Zauberwort: Crowdfunding. Unser Projekt mit wemakeit.com wurde von nicht weniger als 70 Personen grosszügig unterstützt, was uns schliesslich die Finanzierung gesichert hat. Herzlichen Dank!