07 Aug 2017

Ein Erlebnis der besonderen Art

Ein Besucher der naTHURart hat uns diese Worte zukommen lassen. Ein herzliches Dankeschön dem Verfasser. Wir hoffen sehr, dass wir mit unserer Ausstellung viele Leute in diesem Sinne inspirieren können.

„Genau heute vor einer Woche besuchten wir die Ausstellung naTHURart (ein wunderbares Wortspiel) in Andelfingen. Am Samstagmorgen – bevor die grosse Hitze sich ausbreitete – machten wir uns auf den Weg. Auf die Ausstellung aufmerksam wurden wir durch Zeitungsartikel und Hinweise von Bekannten. Um mir wegen des SBB Tickets einen Überblick über die genaue Lage der einzelnen Objekte  zu verschaffen, schaute ich mir vor der Abfahrt die Homepage an. Ich war erstaunt, wie professionell die ganze Ausstellung dokumentiert und organisiert ist. Dann an der Thur angekommen stand am Anfang der Ausstellung eine Infotafel mit Flyers mit Kurzinfos der einzelnen Objekte. So konnten wir uns jeweils vor der Begegnung mit einem Werk kurz durch Bild, Text und KünstlerIn inspirieren lassen. Als erstes  begrüsste uns die Skulpturengruppe von Leander Locher „hoffnungsvolle Begegnung“. Sofort waren wir von der magischen Wirkung eingenommen. Kari Joller, der das zweite Werk schuf, inspirierte mich einst für eine Installation, die ich für meine Schwester zu ihrem 60. Geburtstag schuf.

Faszinierend wie alles aus den Materialien aus der unmittelbaren Gegend mit dem einzigen Hilfsmittel von Hanfschnüren geschaffen wurde. So verschieden die einzelnen Objekte sind, so haben sie doch den gemeinsamen Ursprung in der Natur. Auf dem Rundgang kamen wir mit anderen Besuchern in Kontakt und tauschten uns über die Werke aus. Ein kleiner Junge sagte stolz zu uns: „Das habe ich gemacht!“ Er steckte zwei Federn in je ein Blatt. Die Ausstellung inspirierte ihn, selbst mit Naturmaterialien aktiv zu werden. Dies ganz in eurem Sinne, da ihr Schulklassen eingeladen habt, selbst Installationen zu kreieren und sie durchaus gleichberechtigt in die Ausstellung zu integrieren. Reich beschenkt wanderten wir auf der anderen Thurseite zurück nach Andelfingen. Wir genossen aus Distanz nochmals die Werke, die direkt an der Thur geschaffen wurden. Ihre Wirkung über den Fluss war anderes. Sie verschwanden fast im übermächtigen Kosmos der Natur, ihrem Ursprung.
Zuhause vertiefte ich mich nochmals in der Homepage der Ausstellung. Da entdeckte ich dein Konterfei. Welche Überraschung, welche Fähigkeiten! Ich gratuliere dir und deinem Team zu dieser kulturellen, engagierten, umsichtigen, einladenden und professionellen Leistung.“
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