Kardo Kosta

Landart-Künstler

Land Art, ist seit 1995 ein Bestandteil meiner künstlerischen Arbeit, also seit ich in Europa lebe. Ich bin an der Kreativität in Verbindung mit der Natur interessiert, und der Auswirkung vom Raum um mich herum auf Körper-Ebene und auch an den Materialien, die die Natur mir gibt. Mein Schaffen in der Natur beruht auf dem Konzept des Schutzes der Mutter Erde, und ich formuliere es oft als kritisches Gedicht an die Zivilisation. Ich verwirklichte bis jetzt Land Art Arbeiten in verschiedenen Teilen der Welt, d.h. Schweiz, Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland, Argentinien, Indien, Chile, Paraguay, Uruguay, Kroatien, Österreich, Lettland, Kuba, Ägypten, Dänemark und Portugal.

Ich bin der Initiator und künstlerischer Leiter des Laboratoriums für Land Art in Biel-Bienne, im Bözinger Wald.

Kunstwerke

La THUR d’insectes

Seit den 1980er Jahren beteiligt er sich an Einzel- und Gruppenausstellungen. Ich selber konnte ihn 2013 an der von ihm initiierten Landart Ausstellung in Biel erstmals kennenlernen.

Sein Interesse an den Insektenhotels begann, als er in der Schweiz beobachtete, dass die Menschen für Insekten Häuser bauen; und zwar stellte er fest, dass eine ansehnliche Bauindustrie mit verschiedenen Modellen besteht.

Gemäss seiner Vorstellung, sind Insekten, die in einem Hotel logieren, zu einer oberen Schicht gehörend und sind somit auch als soziale Klassen zu verstehen, mit den Problemen, die das mit sich bringt. Er fragt sich, wie sie sich für das eine oder andere Hotel entscheiden, denn es muss Insekten geben, die sich nicht riechen und miteinander auskommen können. Einige sind laut, andere funktionieren in grossen Gruppen, andere bewegen sich allein, weil sie allergisch auf Gesellschaft sind.

Wie können also verschiedene Arten von Insekten an einem Ort leben? Deshalb baut er Insektenhotels und hat vielleicht neue Antworten auf seine Frage gefunden.

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