Niklas Göth

Landart-Künstler

Niklas Göth kreiert vergängliche Landart-Kunstwerke in der freien Natur mit Materialien, die er vor Ort findet und sammelt. Bei seinen Installationen die sich in verschiedenen Ländern finden lässt er sich sowohl von der Stimmung der ihn umgebenden Natur als auch von topographischen und kulturellen Gegebenheiten sowie von der Form und Beschaffenheit der gefundenen Materialien lenken. Niklas Göth, 1972 in Innsbruck geboren und in Tirol, Deutschland und Italien aufgewachsen, lebt seit 2001 in der Schweiz. Durch seine Kindheit in den Bergen und seine Arbeit als Gärtner und Ranger konnte er eine enge Beziehung zur Natur aufbauen. Daraus entwickelte sich sein Interesse für Kunst in, mit und aus der Natur. Niklas Göth greift mit seinem, puristischen, eigenen LandArt-Stil Themen aus der unmittelbaren Umgebung des Ausstellungsortes auf und möchte mit seinen Werken neben der Schönheit von Naturmaterialien auch die Vergänglichkeit des Lebendigen zeigen und darstellen.

 

Niklas Göth hinterlässt für kurze Zeit ein kleines Zeichen inmitten dem seiner Meinung nach grössten Kunstwerk: Der Natur.

Kunstwerke

Das Internet der Bäume

Das Werk zeigt einerseits die faszinierende Verbindung, das Netzwerk und die Kommunikation welche unter der Erde zwischen Baumwurzeln mit Hilfe von Pilzen und Bakterien stattfindet.
Andererseits soll es die Wanderer und Besucher beim vorbei- bzw. durchlaufen des Kunstwerks, oder indem man sich darunter rücklings auf den Boden legt, dazu anregen ihren Blickwinkel zu verändern und die Umgebung aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen. Um die Mittagszeit projiziert die hängende Skulptur von Niklas Göth bei sonnigem Wetter eine zweidimensionale Zeichnung auf den hellen Kiesweg.

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