Samuel Cacciabue

Landart-Künstler

Mein künstlerischer Entwicklungshergang wird durch die poetische Inszenierung von Orten und Objekten geprägt.

Mein Lieblingsthema ist die Beziehung von Personen untereinander und der Menschen mit ihrer Umgebung. Land-Art und die Inszenierung des Raums sind besonders interessant für diesen Gedankengang: Als Künstler wähle ich natürliche Elemente oder einen bebauten Raum aus, um sie – ihren eigenen Charakter respektierend- zu transformieren. Ich gebe ihnen eine neue Form (Technik) und einen neuen Sinn (Poesie).

Kunstwerke

Bis wohin?

Ein langer „Weg“, von Überraschungen und Hindernissen durchquert, über Höhen und Tiefen, führt unseren Blick bis zu einer Öffnung, einem Lichtblick zum Fluss, zum anderen Ufer und schliesslich zu einem bemerkenswerten Baum mit einem Stamm in V-Form.

Ich habe Äste so ausgewählt und platziert, dass der Eindruck einer verschlungenen Kontinuität entsteht. Dieser Linie mit den eher zufälligen Kurven steht eine Folge von geraden, vertikalen und parallel gestellten Stöcken entgegen. Aus dieser verspielten, geschmeidigen, biegsamen Linie und dem systematischen, fast dickköpfigen Charakter der parallelen geraden Linien entsteht eine Spannung.

Jusqu’où?

Un long „chemin“ traversé de surprises, d’obstacles, de hauts et de bas, amène notre regard jusqu’à une ouverture, un trou de lumière vers la rivière, l’autre rive et enfin un arbre remarcable au tronc en V.

J’ai selectionné et placé des branches d’arbres de manière à donner une impression de continuité sinueuse. A cette ligne aux courbes alléatoires s’oppose une succession de bâtons droits verticaux, parrallèles. Une tension découle de cette longue ligne souple et le caractère systématique, presque entêtant des droites parallèles.

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